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Ebbe und Flut, die Bewegung des Wassers am Strand.

Als Ebbe und Flut bezeichnet man die Bewegung des Meerwassers, wobei das Wasser zunächst „niedrig" (Ebbe) und später „hoch" (Flut) steht. Wenn die Flut kommt, strömt das Wasser nach Norden und bei Ebbe nach Süden.
Im Gebiet „Marsdiep" zwischen Texel und Den Helder erreicht das Wasser eine Geschwindigkeit von 5 bis 7 Seemeilen in der Stunde; das sind ca. 10 Stundenkilometer.

Der Zeitunterschied zwischen zwei aufeinander folgenden Niedrig- und Hochwasserständen beträgt 12 Stunden und 25 Minuten. Wenn also an einem Tag der niedrigste Stand um 11 Uhr erreicht wird, ist dies am nächsten Tag um 11.50 Uhr der Fall. Außerdem liegt in Callantsoog der Zeitunterschied zwischen Ebbe und Flut bei ca. 4 Stunden und 30 Minuten, der zwischen Flut und Ebbe bei ca. 7 Stunden und 30 Minuten.


Vorsicht: Die Strömung, die von den Gezeiten (Ebbe und Flut) ausgeht, kann für Schwimmer gefährlich sein. Vor allem der Übergang vom Hoch- zum Niedrigwasser verursacht eine Strömung in Richtung offenes Meer. Kommt noch ein Nordostwind hinzu, werden Schwimmer vom Strand abgetrieben, ohne es zu merken.
Ebbe und Flut werden verursacht durch die Anziehungskraft vor allem des Mondes (60%) und weniger der Sonne (40 %). Weil der Mond sich um die Erde dreht und Wasser flüssig ist, drängt das Wasser immer in Richtung des Mondes.

Diese Bewegung verursacht weltweit Höhenunterschiede in den Wasserständen der Meere, wodurch Ebbe und Flut entstehen. Wenn Mond und Sonne sich auf gleicher Linie befinden, also hintereinander, werden die Gezeiten verstärkt und man spricht von einer Springflut.
Steht die Sonne senkrecht auf der Linie Erde/Mond, bezeichnet man dies als Niedrigstwasser. Beide Phänomene sind jeweils alle zwei Wochen zu beobachten.
Mehr über Ebbe und Flut unter www.getij.nl oder www.waterland.net


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